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Was unterstützt die Eltern?

1. Akzeptieren!

Es ist so, Sie haben ein Baby das mehr weint als andere oder sich schlechter beruhigen lässt. Sie tragen keine Schuld daran! Nehmen Sie das Schreien des Babys nicht persönlich!

 

2. Sie sind gute Eltern, auch wenn Ihr Baby weint!

Sie geben Ihr Bestes und sind nicht Schuld am Schreien Ihres Babys, auch

wenn Sie jetzt in Unruhe sind. Wenn Sie selber wieder in die Ruhe finden, kann das Ihr Baby unterstützen, dass es auch wieder die Ruhe findet. Das Stoppen

des Schreiens muss nicht unbedingt das Ziel sein. Wie begleiten Sie einen erwachsenen Freund, der weint?

Sie hören zu und Sie nehmen ihn in den Arm. Sie dürfen sich also auch mit Ihrem weinenden Baby hinsetzten, durchatmen, und es einfach halten. Konzentrieren Sie sich auf den eigenen Atem oder hören Sie dazu Musik, die Ihnen gefällt.

3. Lernen Sie den Umgang mit Ärger und Wut!    

Schlafentzug und das durchdringende Schreien eines Säuglings können Eltern an ihre äussersten Grenzen bringen. Aufkommende Hilflosigkeit und Wut sind normal und verständlich. Doch was tun? Finden Sie heraus, was Ihnen in Akutsituationen helfen kann, evt. mit Hilfe einer Psychologin oder Familientherapeutin. Es ist wichtig, dass Sie ein bis zwei Strategien bereit haben, damit die Situation schnell entschärft werden kann.

 

Erstellen Sie einen Notfallplan! 

Überlegen Sie sich vorgängig:

  • Wann sind meine Grenzen erreicht?

  • Wie und woran merke ich das?

  • Was mache ich dann? Wer unterstützt mich dabei?

  • Wen kann ich dann kontaktieren? In der Regel hilft es, in äusserst angespannten Situationen mit einer erwachsenen Person zu sprechen. Überlegen Sie sich vorgängig, wer das sein könnte und sprechen Sie sich mit dieser Person ab.

 

Achtung! Ein Baby und Kleinkind darf NIE geschüttelt werden! Wenn Sie merken, dass Sie die Wut und Aggression überkommt, legen Sie Ihr Baby

an einen sicheren Ort (z.B. sein Bettchen) und gehen in einen anderen Raum. 

Elternnotruf: 0848 35 45 55 (24h)

4. Vergesse Sie sich selbst nicht!

Menschenkinder sind Traglinge. In Bewegung sein, getragen werden, Stimmen hören,  ist für sie ein Anwesenheitszeichen des Beschützers. Babys brauchen also Nähe. Wir Erwachsenen brauchen aber manchmal auch Distanz. Distanz kann körperlich sein, kann aber auch Distanz der Aufmerksamkeit sein. Sie dürfen 

Ihre eigenen Gedanken und Tätigkeiten nachgehen, auch mit Baby, z.B. auf dem Rücken oder neben sich in der Liege. Und ja, Ihr Baby darf auch mal weinen dabei. Erzählen Sie Ihrem Baby, dass Ihnen das jetzt gerade gut tut und dass Sie da sind. Sie dürfen sich auch auf sich selbst konzentrieren! 

 

Brauchen Sie auch körperliche Distanz dann:

5. Lassen Sie sich helfen!

Organisieren Sie sich Unterstützung für den Alltag! Fragen Sie Verwandte, Nachbarn und Freunde ob sie für eine Stunde auf das Baby aufpassen könnten, damit Sie in Ruhe duschen, schlafen, essen, lesen…können. 

Sie müssen nicht alles alleine erledigen! Es ist wichtig, dass Sie Ihre Kräfte gut einteilen! Organisieren Sie sich Unterstützung: Sei es für Haushalt, kochen, Babysitter für das Baby, Babysitter für das ältere Kind... Hier finden Sie Adressen von Entlastungsdiensten.

 

6. Schlafen Sie, wann immer es möglich ist! 

Am Anfang haben Babys noch keinen Tag-Nachtrythmus wie wir Erwachsenen. Sie müssen das Schlafen zuerst erlernen. Wenn Sie unter Schlafmangel leiden, dann nutzten Sie jede Gelegenheit für ein bisschen Ruhe. Wenn Sie noch ein älteres Kind haben, welches einen Mittagsschlaf macht, legen Sie sich gleich zusammen mit dem Baby hin.

 

7. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt!

8. Haben Sie keine Angst vor der Öffentlichkeit!

Gehen Sie raus an die frische Luft! Spazieren Sie, kaufen Sie ein, gehen Sie unter Leute.Was auch immer Sie tun, es gibt immer jemand der das schlecht findet und jemand der das gut findet. Heutzutage gibt es nicht mehr DEN EINEN RICHTIGEN WEG. Es gibt viele verschiedene Arten und Weisen und Ihre Art ist auch richtig.

 

9. Suchen Sie den Kontakt zu Menschen, welche
Ihnen guttun!

Reduzieren Sie in dieser schwierigen Zeit den Kontakt zu Menschen, von denen Sie sich kritisiert und geschwächt fühlen. Nicht alle Menschen können sich vorstellen, in welcher Situation Sie sich befinden. Pflegen Sie stattdessen lieber die Kontakte zu Menschen von denen sie sich positiv unterstützt und gestärkt fühlen! 

10. Sie sind nicht alleine! Tauschen Sie sich aus!

Wagen Sie den ersten Schritt: Trauen Sie sich, sich zu öffnen! Auch wenn nicht gerne darüber gesprochen wird: Mehr Eltern sind oder waren in der Anfangszeit am Anschlag als man meint.

Vernetzen Sie sich!

In unsererem WhatsApp Chat können Sie sich mit anderen betroffenen Eltern austauschen!

Schreiben Sie uns eine Mail, falls Sie Interesse haben: schreibabyhilfe@gmx.ch