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Geburtstrauma

Die Geburt ist möglicherweise das intensivste Angsterlebnis im Leben eines Menschen.

Eine schwierige Geburt kann so beim Baby ein Trauma auslösen. Das Baby versucht seine Spannungen durch vermehrtes Schreien zu lösen.

 

Aber auch bei der Mutter kann die Geburt ihres Babys ein Trauma verursachen. Vielleicht verläuft die Geburt nicht so harmonisch und ideal wie in ihrer Vorstellung, oder es kommt zu unvorhergesehenen Komplikationen, und die Mutter wird überrumpelt. Sie hat das Gefühl, nichts mehr unter Kontrolle zu haben und fremdbestimmt zu sein. Vielleicht kommen Gefühle des Versagens auf, weil die Geburt mit Scherzmitteln, Zange oder Kaiserschnitt beendet wurde. Diese Gefühle können die Bindung zum Baby beeinflussen und zu Spannungen führen. Es ist wichtig, dass die Mutter liebevoll unterstützt wird und ihre Zweifel ernst genommen werden.

 

Beim Baby wie bei der Mutter setzten sich solche Spannungen im Körper ab. Die OsteopathieCraniosacral-Therapie oder Kinesiologie können helfen solche Spannungen zu lösen.

 

Ein weiterer Aspekt ist, dass das Schreien des Babys bei den Eltern wiederum eigene Traumtas aus der Babyzeit wecken kann. Das Schreien und Quengeln des Babys wird dann zunehmend unerträglich für die Eltern. Hier setzt die Babytherapie an.

Quellen/Links

www.geburtsverarbeitung.ch

Hier finden Sie Adressen von Hebammen, welche sich auf 

Geburtsverarbeitung spezialisiert haben.

Buchtipps

Es war eine schwere Geburt. Wie schmerzliche Erfahrungen heilen.

Viresha J. Bloemeke, Kösel Verlag, ISBN 978-3-466-34607-3

Emotionale Narben aus Schwangerschaft und Geburt auflösen. 
Mutter-Kind-Bindungen heilen oder unterstützen-in jedem Alter.

Brigitte R. Meissner, Meissners Otto Verlag, ISBN 978-3-9522246-7-0