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Chiropraktik

Was ist Chiropraktik?

Die Chiropraktik ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode zur Behebung von reversiblen (rückbildungsfähigen) Funktionsstörungen aller Gelenke im menschlichen Körper und deren biomechanischen und neurophysiologischen Folgen (z.B. kolikartige Symptome).

Die Behandlung erfolgt durch eine Manipulation des Gelenks mit Impuls und wird der Beschwerde und dem Patienten angepasst. Bevor es zu einer Behandlung kommt, muss der Patient entsprechend orthopädisch, neurologisch und chiropraktisch/palpatorisch (fühlend, tastend) durch den Chiropraktor untersucht werden. Oftmals ist auch eine Röntgendiagnostik notwendig, oder aber ein anderes bildgebendes Verfahren.

In welchen Fällen kann die Chiropraktik einem Schreibaby helfen?

Die Chiropraktik kann Babys mit einer Symmetriestörung in der Halswirbelsäule helfen,

z.B. Schiefhals. Auch die opisthotone (nach hinten durchgebogen, Nussgipfelhaltung) kann eine Behandlungsindikation sein.

 

Wie sieht eine Behandlung aus?
Tut das meinem Baby weh?

Die Behandlung ist sehr sanft und tut dem Baby nicht weh, da sie in der Neutralstellung des Nackens stattfindet. Es ist wichtig, dass das Baby während der Behandlung nicht weint. Oft ist es sogar so, dass die Eltern die Untersuchung und die Behandlung fast nicht unterscheiden können. Deshalb ist es wichtig, dass der Chiropraktor sein Vorgehen erklärt. Nach der eigentlichen Behandlung erfolgt eine Nachkontrolle und man gibt den Eltern noch diverse Instruktionen (z.B. Lagerung des Babys, wie die 'unbeliebte' Seite gefördert werden kann) mit nach Hause.

 

Welche Risiken bestehen bei dieser Behandlung?

Keine. Das Baby kann eine kurzfristige Reaktion von vermehrtem Schreien haben, aber auch von vermehrtem Schlafen. Beides sind typische Reaktionen. Es wurden mehrere Studien darüber gemacht, und es sind keine Risiken bekannt geworden.

Wie oft ist eine Behandlung nötig?

Gewöhnlich 2-3 Behandlungen. Bei einem extremen Schiefhals mit ausgeprägtem abgeflachtem Hinterkopf sind vielleicht mehrere Behandlungen in grösseren Abständen nötig.

 

Wie lange dauert die Ausbildung zum Chiropraktiker?

Maturität, medizinisches Propaedeutikum, vier Jahre Studium an einer Universität für Chiropraktik in den USA oder Kanada, zwei Jahre Assistenzzeit bei einem Chiropraktor in der Schweiz, sowie vier bis sechs Monate Assistenzzeit an einem Spital.

 

Kann jeder Chiropraktiker Babys/Kleinkinder behandeln?

Der Grundstein für pädiatrische(Kinderheilkunde) Chiropraktik wird bereits während der Ausbildung gelegt. Der Chiropraktor besucht jedoch im Anschluss an die Ausbildung spezielle Weiterbildungen. Leider gibt es nur wenige Chiropraktoren, die Babys behandeln.

 

Wie viel kostet eine Behandlung?

Die Kosten variieren von Kanton zu Kanton. Sie müssen mit

ca. 95 – 100 SFR für die erste Untersuchung und Behandlung rechnen. Jede weitere Behandlung wird um die 35 SFR kosten.

 

Wird eine Behandlung durch die Krankenkasse bezahlt?

Ja, die Chiropraktik ist in der Grundversicherung eingeschlossen. Es braucht keine Überweisung vom Kinderarzt, ausser beim Hausarztmodell.

 

Kann man die Chiropraktik mit einer anderen Behandlung (z.B. Osteopathie) kombinieren?

Die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Kinderärzten ist sehr wichtig. Bei einem ausgeprägten Schiefhals kann es sein, dass die Chiropraktik alleine nicht genügt. Im Zusammenhang mit der Osteopathie ist es wichtig, nicht zu viele Behandlungen miteinander durchzuführen.

 

Die Fragen wurden durch Frau Dr. Willi Zimmermann und Frau Dr. Hobaek Siegenthaler vom SCG Chiropraktoren Gesellschaft beantwortet.

Adressen/Links

www.chiropraktik.ch 

SCG Chiropraktoren Gesellschaft. Die Website wird zur Zeit überarbeitet.